Teve029 – Schlusspunkt

München war wunderbar. Ein Teil der ungefähr 3000 mitgereisten Unioner vergnügte sich in Erding beim ehemaligen Mannschaftskapitän Sebastian Bönig auf dem Treffen der Exil-Unioner. Das Treffen war ein kurzes Thema im Podcast, wobei es da vor allem um das Verständnis von zu Hause und Heimatgefühl geht. Viel mehr Zeit wird dem Spiel gewidmet, das gar nicht wunderbar war, und der Frage, ob Trainer Uwe Neuhaus doch dem einen oder anderen Spieler die Chance auf einen Abschied geben wollte. Außerdem wurde der TSV 1860 betrachtet und die Wirkung, die der Verein im Stadion in Fröttmaning hinterlässt. Eine Art negatives Beispiel für Union. Und es wird zur schönen Gewohnheit, dass auch hier wieder ein Freud'scher Versprecher versteckt ist. Wer ihn findet, bekommt ein Getränk ausgegeben. Der erste Kommentar gewinnt.
Im Podcast sind jeweils kurze Audiosequenzen des Berichtes von AFTV über das Fantreffen in Erding enthalten. Darunter ein Ausschnitt des Interviews von Christian Arbeit mit Sebastian Bönig.

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12 Gedanken zu „Teve029 – Schlusspunkt

  1. Man @Sebastian, ein bißchen Frust oder Wutausbruch hatte ich schon erwartet, ich als Teil der Zielgruppe des Podcastes möchte mich doch ein wenig wiedererkennen. Was habt ihr da getrieben in Münschen @Steffi.
    Ich war so zwischen Aggro und Leck mich in den letzten 50 Stunden hin und hergeschwankt, nach zwei Mal schlafen glaubte ich, mich einigermaßen beruhigt zu haben und dann sitze ich vorhin in der Scheringkantine am Brett 1 im letzen Manschaftskampf,(wir waren schon sicher abgestiegen) sehe vor meinem dritten Zug eine BZ im Blumenkasten, greife sie, blättere sinnlos zur Sportseite, sehe ein Interwiev mit Uwe Casa Nova und lese den Tiefschlag ” Ich war rundum zufrieden mit der Saison” Sofort habe ich die Gambitangebote meines sehr starken Gegners angenommen, zwei Bauern erschlagen und mit heftigem Entwicklungsrückstand schwere Angriffe abwehren müssen.
    Mein Abwehrverhalten war großartig, ich mußte genau zwei Bauern zurückopfern, um nicht vernichtet zu werden und stand nach der Schlacht im Mittelspiel auf Gewinn.
    Glücklich und immer noch wütend, fragte ich dann meinen geschockten Gegner, ob er noch Interesse hat am Spiel; ich bot Remis, da ich rundum zufrieden war. Der brubbelte kurz, gab mir die Hand, kotzte innerlich und konnte froh sein, daß ich den Sieg nicht gesucht habe. Es hätte noch 2 Stunden gedauert, aber ich hätte ihn gekriegt.
    Dieser Satz von Neuhausens Zufriedenheit hat mir die Lust genommen zu kämpfen, ich hasse mich dafür.

    Eine Scheiß-rückrunde spielen, das kenne ich ja, aber diese Hilflosigkeit schönreden, das nenne ich Votava.

  2. …also heute morgen gabs in iTunes leider nur den elendigen Klangteppich. Was ist da schief gelaufen…?

  3. Auf die Gefahr hin, gemeinsam mit Milan, demnächst unter dem Pseudonymen Statler und Waldorf zu firmieren, kann nicht umhin mich dem von Milan gesagtem anzuschliessen.

    In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich immer mal wieder gefragt, was den “uns Uwe” sich dabei wohl wieder gedacht haben mag und jedes mal, wenn es an die Kritik ging zucke ich innerlich zurück, den Trainer in Frage stellen, ne das nun wieder doch nicht.

    Doch beim letzten Spiel nun, zu welchem ich an den Bildschirm schritt um zu feiern und es mir ein wenig gut gehen zu lassen, da bin ich dann doch geplatzt und habe das erste mal wirklich laut gefragt, was in drei Teufels Namen da Uwe macht.

    Nachdem schon beim letzten Spiel ein Mosquera, statt eines Gebhardt eingewechselt wurde, mit der Begründung, dass es um den Sieg beim Spiel geht, das keine Geschenke gemacht werden. Da, genau in diesem Spiel, bei diesem Spielstand hat sich Gebhardt verdient eingewechselt zu werden und unter dem Jubel von 17000 ein paar schicke Flanken zu schlagen.
    Zähne knirschend habe ich Uwe seine begründung abgekauft, doch dann kommt das Spiel gegen 1860, es geht nicht nur @Sebastian um die “goldene Ananas” sondern um einen einstelligen Tabellenplatz um einen gute Saisonabschluss und dem Gefühl welches aus der alten in die neue Saison nachwirkt. Das war weder der Ort noch die Zeit für ein Abschiedspiel für die Leute die gehen müssen. Doch er stellt sie alle auf den Platz. Alle miteinander. Keine Ahnung wie lange es gedauert hat bis ich zum ersten Mal brüllte, aber dieses Gestocher vor dem Tor, die Fehlpässe, dass lustlose rumgekicke, da ist mit irgendwann die Hutschnur geplatzt und diesen Mist hat nur einer zu verantworten.

    Die zweite Halbzeit war dann zwar etwas lebhafter, aber rausreißen konnte sie den Gesamteindruck auch nicht mehr.

    Hinzu kamen die Rangeleien zwischen Moskito und zwei unserer Verteidiger. Sach mal gehts noch? Was bitte ist das los?

    Der Rest des Spiels ist einfach nur noch schweigen. Was Uwe danach erzählt regt mich nicht mehr so sehr auf wie Milan, es ist egal weil Gefasel. Nicht ernst zunehmen. So schlimm das ist.

    Für mich ist der Bonus von Uwe Neuhaus verbraucht und in die nächste Saison geht er mit +-0.

    Ich hoffe er kommt mit klaren Ansagen, nachvollziehbaren Entscheidungen zurück und hört auf mit dem unsäglichen Rumgeeier.

    u.n.v.e.u.
    Jan

  4. da komm ich jetzt ins grübeln … ob die mich mit dem tollen stadion und dem prima´en catering so besoffen gemacht haben, dass ich dann nicht mehr zu kritik fähig war? das kann gut sein. vielleicht gings der mannschaft auch so. man läuft so rum, kuckt, und möchte jedem, der dort arbeitet, sagen “servus! Sie ham´s aber hübsch hier.”

  5. Hat das jetzt schon einer? Der Freud’sche Versprecher könnte ja die Verwechslung von Gebbi und Tusche sein…also die Szene vorm Elfer. Sorry, aber habe keine Zeit mir jetzt alles durchzulesen. Falls das schon einer hatte, habe ich nix gesagt…

  6. Ich habe auch kein Gebhart diskutieren sehen am 11 meter punkt. Aber Neuhaus ist der allen Gleichberechtigung gebende. Jeder soll an den Spielprämien seinen Anteil bekommen. Jeder soll ersetzbar sein. usw Auf Kosten einer eingespielten Truppe gehen diese Entscheidungen. Aber nett ist es doch das Tusche den eifrigen Dogan ran lies.
    Es ging ja um nichts mehr. Bleibt John Jairo Mosquera nächste Saison noch bei uns oder hat die Story ein ende?

    Macht Ihr schön Euren Podcast, nett anzuhören.

    Nett ist es das

  7. @sohle das bier ist deins! weil natürlich tusche der ist, der an den 11meterpunkt gehört.

    ich glaube, hier wird grad (einmal mehr) außerordentlich klar, wie unterschiedlich man ein fußballspiel im stadion/am fernseher wahrnimmt. im stadion war die stimmung -ergebnisunabhängig- extrem gut, obwohl alle gesehen haben, wie verquer das spiel als solches läuft. in münchen herrschte einfach allgemeine feierlaune, überhaupt war ganz münchen an dem wochenende ein einziger fußballamüsierbetrieb, und sicher kam auch ein stück weit der übermut vom vorabend mit dazu. sebastian bönig stand mit im unionblock, es war wie ne klassenfahrt.

    ihr habt recht, wenn ihr meint, das sollte es nicht sein, und man möge seine punktspiele gefälligst mit dem nötigen ernst betreiben, weil eine bessere platzierung auch für die fernsehgelder wichtig ist – aber das war am sonntag offenbar niemandem mehr möglich. sicherlich auch, weil das ziel “klassenerhalt” am wochenende zuvor schon feststand und Kraft gekostet hat, weil die wechsel klar waren, weil die aufsteiger klar waren, weil alle leute samt und sonders innerlich schon im urlaub waren. und uwe neuhaus hatte vollkommen recht, dass dieses spiel absolut typisch für unions auswärtsspiele war, und damit war er keineswegs zufrieden.

  8. Kann Steffis letztem Post zu 100% zustimmen. München war schön. Die Stadt ist schön. Biergarten war ebenfalls schön… Die Stimmung im Stadion war gut, das Spiel naja, aber trotzdem bleibt unterm Strich, dass es ein schickes Wochenende war.

    Zu UN: Abgesehen davon, dass ich ihm alles glaube, können wir zufrieden sein mit der Saison. Die Mannschaft hat sich meistens zerrissen und ist verdient in der Liga geblieben. Wenn man uns das vor der Saison gesagt hätte, wären wir alle zufrieden gewesen. Wieso jetzt meckern? Wir sind nicht abgestiegen, letzte Saison aufgestiegen, warum ist UN dann bei +-0? Kann ich nicht verstehen.

    Aber egal. Ich freu mich aufs kostenlose Bier ;-).

    Gute Nacht!

  9. Und schon schwanken wir zwischen dem alten Spiel, Kritik gleich Hochverrat. Also lieber keine Kritik. Oder was? Ich kann Milan sehr gut verstehen. Auch aber unsere liebenswerte Fußballtouristin, die eigentlich außerhalb der Mark nie Spiele besucht. Die AllianzArena ist schon beeindruckend. Die haben ich bei Bayern-Spielen im EC I, in der Liga und als WM-Arena erkebt. Die ist top. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

    Aber Urlaubsfeeling bei einer Truppe, die gefühlt vor der Saison Null Zweitligaspiele hatte? Die also jedes einzelne Spiel genießen muss! In der Spieler al la ich-haue-indirekte-Freistöße-völlig-unnötig-direkt-rein-aus-35-m-aber versage-aus-11-m-weil-unbedrängt sich für einen neuen Arbeitgeber bewerben wollen? Sorry, imho ein bisschen wenig. Auch wenn vielleicht nachvollziehbar.

    Ich bin gespannt auf nächstes Jahr. Wenn wir weiter 12 – 13 000 Besucher im Schnitt haben und am Ende zwischen 8 – 12 landen bin ich hochzufrieden.

  10. @Steffi -hast du das nicht irgendwo so in etwa schön gesagt ” die in Cottbus trösten die Mannschaft und du randalierst vor dem Fernseher?”

    Ich saß in der Schwalbe (die bekannte Sofaecke am Fenster) mit einer mir bis dahin unbekannten sehr symphatischen Mutter von ihrer auch symphatischen Tochter. Die Beiden haben mich mit ihrem versändnisvollen Humor so dermaßen zurückgehalten, daß sie kaum gemerkt haben, wie sauer ich eigentlich sein wollte.
    Der Elfmeter hat mich schon gar nicht mehr interessiert, erstens, weil Dogan bei mir ein eingetragener Lieblingspieler ist und Zweitens, weil alleine der Tormann schuld war.Der hat sich eindeutig falsch verhalten, der Sack.

    Ja, wir haben genug Punkte diese Saison, damit muß jeder zufrieden sein. Ich aber bestehe auf die letzten 25 Spiele. Die redet mir Niemand schön, schon gar nicht der Trainer.

    PS München ist keine schöne Stadt!!

  11. @Milan wo du es sagst – genau, genau! es ist ja sonst immer umgekehrt, ich rohrspatze vorm rundfunkempfänger, der auswärtsmob feiert derweil die mannschaft. ich wusste doch, dass diesmal irgendwas anders war als normal :)

    mir gehts im großen & ganzen wie bunki: der zuschauerschnitt ist in ordnung, die platzierung letztlich auch. es ging darum, sich in der zweiten liga zu etablieren, und das würde ich als gelungen bezeichnen. ansonsten: prunk und graupen – es war alles dabei. ganz oben gelandet sind zu recht die drei mannschaften, die konstant schön und erfolgreich gespielt haben, und auch die absteiger haben sich den abstieg gewissermaßen redlich verdient. dazwischen seh ich union. geht klar für mich.

    das gute an münchen war in der hauptsache unser gastgeber, der sich rührend um uns gekümmert und der stadt zu einigem ansehen verholfen hat. zu besuch fahr ich da gerne. darüber hinaus hat jedoch die lieblingsband recht, wenn sie singt “aber hier leben? nein danke!”

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