Die offizielle Seite des 1. FC Union Berlin bringt heute ein ausführliches Interview mit Dirk Zingler.
Schneller als wir hat eigentlich noch keiner ein Stadion so grundlegend modernisiert, schon gar nicht auf diese Weise.
Hauptsachen. Nebensachen. Anziehsachen.
Die offizielle Seite des 1. FC Union Berlin bringt heute ein ausführliches Interview mit Dirk Zingler.
Schneller als wir hat eigentlich noch keiner ein Stadion so grundlegend modernisiert, schon gar nicht auf diese Weise.
Ich schätze, ich muss mir was zum Anziehen kaufen. Etwas dem Anlass entsprechendes, sportlich-elegantes für den 8.Juli 2009. Turnschuhe? Ich denk nochmal drüber nach.
Eröffnet wird die neue Alte Försterei mit einem Spiel gegen Hertha. Als sportpolitische Aussage an die Stadt Berlin, die ganz wie verarmter Landadel immer von allem zu viel hat, über zwei Zentren verfügt und sich überdies uneins ist von Stadtbezirk zu Stadtbezirk, als Zeichen für Gesamtberlin und für Fußball in Berlin die einzig mögliche Entscheidung.
(Kurze Frage noch, ohne Kalauer gehts ja auch nicht: Wenn Blaszczykowski frei vorm gegnerischen Tor steht, spricht man dann von Kuba libre?)
[Frédéric Valin: Bundesliga-Spieltag 29 - Eine Oper für den FCB]
Zum Libretto bitte hier entlang.

Hätte. Konnte. Sollte aber nicht sein. Union ist, wenn eine Viertelstunde nach Spielende die Mannschaft immer noch immer gefeiert wird, als gäbe es einen Sieg zu bejubeln. Ganz besonders Union ist aber auch der hausmeisterliche Einsatz von Kenan Sahin und Karim Benyamina. [Cooles Bild, Tobi!]
Sicher es wäre schön gewesen, diese Sache mit dem Aufstieg klar gemacht gehabt zu haben. Aber wenn ich es recht bedenke, hat´s nicht weh getan, gestern zu verlieren. Man hatte ja schon ganz vergessen, wie das geht.
Liste der Dinge, über die ich in den letzten drei Tagen schreiben wollte, wo* ich dann aber nicht dazu kam, wegen schlimmer Zeitnot:
1) Union gewinnt in meiner Abwesenheit gegen Hermsdorf. Berlinpokal, Halbfinale, Verlängerung, Elfmeterschießen, und der Gewinner hilft TeBe in den DFB-Pokal – auch hier etabliert sich Traditionelles. Sehnsuchtsvolle Blicke nach Köpenick!
2) Steffi gewinnt auch, nämlich was zum Anziehen. Was zum Anziehen ist immer gut, anziehen an sich ist sogar so gut, dass ich das jeden Tag mache, und an manchen Tagen gar mehrmals. Kusshände nach Wiesbaden!

3) Der Trainer schreibt für Zeit online. Ich kann Leute kennen! Mannomann. Rübergewunken nach Duisburg!
4) Robert & the Roboters. Gäbe es einen Soundtrack zu meinem Blog, bestünde er aus ihrer Musik. Aloha nach Dresden!
5) Marco Gebhardt ist bei spox.com im Interview und sagt was sehr Tröstliches übers Altsein.
Weil “jung” und “alt” keine aussagekräftigen Kategorien im Fußball sind. Es gibt nur “gute” und “schlechte” Spieler.
Weil ich nicht weiß, wo die spox-Redaktion sitzt, grüße ich ganz herzlich unseren gemeinsamen Freund, das Internet ;)
Ob das mit der Zeitnot wohl wieder besser wird? Ajoo, würden die Wiesbadener sagen. Wie man das ausspricht? Keine Ahnung, ich hoffe auf ein Lehrvideo, vergleichbar dem “hh hh h”-Film.
hh hh h / bebrillt on 12seconds.tv
* Dies ist kein Grammatikfehler. Es ist das berühmte Löw´sche “wo” und muss in fußballerischen Kontexten zwingend verwendet werden. Sonst erkennt ja kein Mensch, dass es hier um Fußball geht, nicht wahr?
Freundliches Foto von Lars Schnell, das die 11Freunde heute zeigen. Wonach er gefragt wird, ist allerdings grober Unfug. Wie soll man Erkundigungen nach der Planung der Aufstiegsfeier heute vernünftiger Weise bescheiden? Ich hätte das hier gesagt:
Wenn der Aufstieg feststeht, wird uns schon etwas einfallen.
Und jetzt bitte mal mit dem vergleichen, was Lars gesagt hat. Ja, eben. Lassen wir´s doch noch´n bißchen kribbeln! Aber das Foto: das ist schon okay. Für´n Schnellschuss.
[Notiz an mich: umgehend die Kategorie "Kalauer aus dem Tiefpreissegment" einführen.]
Zwei Studenten der Deutschen Film- und Fernsehakademie wollen eine Doku über Union machen und schicken zum Anfüttern zwei kleine Filmchen voraus. Einer davon ist dieser hier:
Die Idee ist weder neu noch schlecht. Interessanter Gedanke aber, dazu die Düsseldorfer Opelgang musizieren zu lassen. Auch wenn ich das Lied zufällig mag. Auch wenn ich mit dieser Vorliebe eher allein durchs Leben gehe.
Fred macht mir größtmögliche Freude und fasst endlich wieder den Bundesliga-Spieltag zusammen. Ab jetzt jeden Sonnabend. Sagt er. Nicht mehr auf fooligan.de zwar, sondern bei Spreeblick. Aber weißte was? Is mir egal.
Nein, dazu sag ich nichts, das ist nicht gut für meinen Blutdruck, ich darf da überhaupt nicht dran denken, wie dämlich Cottbus sich diese Saison anstellt, Himmel, da könnte ich mich aufregen, und immer wenn ich mich aufrege, erscheint mir der Ede Geyer im Schlaf danach, nackt, und will mir die Haare grün färben, die Schamhaare, fürchterlich, ich darf mich nicht aufregen. Dieser furchterregende Ede Geyer. Die Lücken zwischen seinen Zähnen sind ja auch fast so groß wie der Abstand zwischen den cottbusser Innenverteidigern.
[Frédéric Valin: Bundesliga-Spieltag 28: Ede Geyer, Dohmen und Tick, Trick & Track]
Außerdem gehört er dafür gelobt, dass er ein Herz für die Cottbuser hat. Das ist nämlich wirklich eine schwere Aufgabe.
Bayern-München-Kritik zum Beispiel: die gibts schon.
Wir halten fest (anders als Rensing): Rumenigge, Hoeneß und Breitner haben es nicht geschafft, ein Konzept zu etablieren. Klinsmann hat Ärger mit den Medien (schon immer gehabt) und demontiert die jungen Spieler, die er eigentlich hätte aufbauen wollen, einige personell fragwürdige Entscheidungen führen dazu, dass Ottl bei Barca für die Offensive gebracht wurde, und schön daran ist tatsächlich nur das Gesicht von Uli Hoeneß.
[Frédéric Valin: FC Bayern, Stern des Südens]