Monthly Archive for January, 2009

Einen Bogen schlagen.

Jaja, ich weiß. Fußballblog, das hier. Damit das so bleibt, werde ich etwas ausholen und einen uneleganten Bogen schlagen müssen. Volker Strübing und Kirsten Fuchs waren in der Arktis. Film drehen (einen), Bücher schreiben (jeder ein halbes), mir Fußballplätze fotografieren (mehrere).

Der Film ist vierteilig und läuft ab dem 19.3.09 um 20:15 Uhr auf 3sat, das Buch wird am 6.3.09 in Hamburg und am 9.3.09 in Berlin vorgestellt. Und weil wir uns alle dreie doll lieb haben, machen wir vorher nochmal was zusammen – eine Ausstellung (ich), eingerahmt von einer Lesung (Volker und Kirsten).

Vernissage am 20. Februar 2009
Ausstellung vom 21.02.-18.06.2009
KunstRaum der Friedrich-Wagner-Buchhandlung Ueckermünde

Ich freu mich über Besuch!

Ein guter Tag zum jubilieren.

Holger Bahra wird als ehrenamtlicher Skatlehrer bester Trainer mit dem Goldenen Ritter ausgezeichnet, und Jan Glinker bleibt uns erhalten. Ich glaub, die Sonne scheint. Ich höre Vöglein zwitschern. Mann!

Zieh´Dir das mal an!*

Der Eiserne V.I.R.U.S. hat aktuell ein T-Shirt im Sortiment, das man auf ebay schon mal betrachten und korrekt finden kann. Das Motiv überzeugt den kritischen Sportfreund auf Anhieb, aber wenn´s dit Nicki bitte auch in einer Kindergröße geben könnte? Tailliert, möglicher Weise? V-Ausschnitt, eventuell? Und in … Rot? Dann würde ich es noch lieber kaufen als sowieso schon.

(Ok. Kein Ponyhof. Aber … in XL seh ich aus wie Apfel im Schlafrock. Bitte!)

holt-mich-hier-raus

*Die guten Sätze sind alle schon weg. Meine besten Titel sind deshalb immer von wem anders. Dieser hier ist von der anbetungswürdigen Kirsten Fuchs, die ihre gesammelten taz-Kolumnen so überschrieb.

Relevanz ist Firlefanz.*

Für´s ZDF erklärt Mario Sixtus twitter, auf Spiegel online erklären Mike Glindmeier, Gerhard Pfeil und Michael Wulzinger die Ultras. Sixtus kann besser erklären und arbeitet unübersehbar mit fantastischen Grafikern zusammen, der spon-Artikel enthält dafür folgenden hinreißenden Absatz:

Fußballfans befinden sich regelmäßig in einem emotionalen Ausnahmezustand. Sie wissen immer alles besser. Sie sind in der Lage, gestandene Profis als Fußkranke zu beschimpfen, obwohl sie selbst eine Bierwampe vor sich her schleppen. Logisch ist das nicht. Aber so ist Fußball.

Eigentlich geht es aber natürlich um ganz was anderes. Um Anwendungsbeispiele kreativen Schreibens für Anfänger nämlich. Heute: Charakterisieren Sie in weniger als 140 Zeichen eine Person als Stiesel. Vermeiden Sie dabei das Wort “Stiesel”.

Er sagt, es gebe Leute, die ihn loswerden wollten, und bestellt Käsekuchen.

Käsekuchen!

Hach, ich fürchte fast, darum gings eigentlich auch nicht.

Tatsächlich geht es um die bemerkenswerte Situation des HSV, in dessen Aufsichtsrat der Capo einer Hamburger Ultra-Gruppierung morgen Mitglied werden möchte. Ich mag parteiische Artikel, und ich neige dazu, ihm Glück zu wünschen.

[Es kandidiert, nebenher bemerkt, auch ein gewisser Sergej Barbarez.]

*Die Überschrift habe ich mir bei der medienlese.com geborgt. Danke!

UPDATE: Kein Supporter im Aufsichtsrat des HSV.

Wörter, die ich im Zusammenhang mit meinem Fußballverein nie wieder hören möchte (3).

Finanzkrise.

Wörter, die ich im Zusammenhang mit meinem Fußballverein nie wieder hören möchte (2).

Aggressionspotential; gewalttätig.

Sich keine Blöße geben lassen.

Matze Koch fragt, und Kenan Sahin antwortet. Gesprochen wird übers nach Berlin kommen, geboten werden überdies seltsame Untertitel und ein prachtvolles Beispiel für eine falsch verwendete Redensart. Alles, was ein klassisches Spielerinterview auszeichnet.

(Und warum isser jetzt nochmal aus Düsseldorf weg? Die einen sagen so, er selber erzählt aber was anderes, irgendwie. Expertenmeinungen? Klatsch & Tratsch? Ich wünsche mir Hustenbonbons und etwas Unterhaltung, bitteschön – dankeschön!)

Ich wünsch´ mir zum Geburtstag einen Vorderzahn.

Ist es sehr pathetisch, seinem Fußballverein zum Geburtstag zu gratulieren? Ja? Prima.

Wörter, die ich im Zusammenhang mit meinem Fußballverein nie wieder hören möchte (1).

Pleite; einige Idioten (wird leider fortgesetzt.)

wat man als berliner fanclubvorsitzender tun muss.

ich bin es euch einfach schuldig. thorsten bauer ist zum zweiten mal zum nordhessischen sportler des jahres gewählt worden – der texas vom ksv sozusagen, wenn man sich folgende quoten anguckt: diese saison 19 tore in 19 spielen und insgesamt 128 tore in 219 spielen. und wenn jetzt jemand (mal wieder) auf die idee kommt, ihn zum fcu holen zu wollen, dem sei gesagt: der ist in kassel geboren, fühlt sich dort heimisch und hat für nach der karriere mit einem krankenkassenjob vorgesorgt.

herzlichen glückwunsch an diesen ausnahmestürmer, der vom bewegungsablauf eigentlich gar keine tore schiessen dürfte.

ach so, hier steht´s:
http://www.dasbesteausnordhessen.de/news.php?id=4335