Teve002 – Lernen von den Alten.

Wie versprochen kommt heute die Fortsetzung der Plauderstunde mit Andora, Matti und Bunki. Im zweiten Teil geht es vor allen Dingen furchtbar laut zu. Alle reden. Gelegentlich gar gleichzeitig. Es gibt mehr höhö und hähä und hihi meinerseits – ich mache praktisch nichts anderes. Beispielsweise, als Andora von einem Fußballspieler berichtet, der lieber Designer sein wollte, und am Ende keins von beiden war. Es geht um Braunschweig und um die Unentschlossenheit der 96er aus Hannover, die nicht sicher wissen, ob sie die Roten oder die Grünweißschwarzen sind, um die grausamsten Städte der DDR sowie die 70er und die 90er Jahre. Ein Trainer wird beschreiert, und Bunki widerlegt. Selbstredend wissen wir alle, wer der Trainer des 8:0 war.

Matti ist übrigens Unioner, weil er an der richtigen Stelle auf seinen Opa gehört hat. Sagt er. Guter Opa! Professionelle Strukturen werden angesprochen und unsere Hoffnungen in die Arbeit von Christian Arbeit geäußert. Als die Rede auf Andoras “Madonna von Oberschöneweide” kommt, unterhalten wir uns über Raffael. Raffael wie Tizian, nicht wie der eine da von Hertha. Ich bin übrigens persönlich mit dem einzigen Mißerfolgsfan des FC Bayern München bekannt, stelle ich fest.

Wir finden heraus, wie schwierig es ist, im Umfeld des geliebten Vereins zu arbeiten, und dass wirklich & wahrhaftig einige Unioner 3Sat kucken. Ferner wird bewiesen, dass es Zweidollarnoten gibt und was man damit machen kann. Ich lerne etwas über polnische Propagandafahnen, Senf und handgeschnitzte Rollstangen. Keiner von uns will mit Union in die Championsleague, was unmittelbar in die Frage gipfelt: wohin denn dann? Und wir reden natürlich über Berlin, die Stadt der Städte, Eventpublikum, Arenen und Fußballunfreundlichkeit.

[>> Teil 2 ist ein bißchen ausgeufert, ja. Ich habe trotzdem nichts geschnitten. Es war ein Experiment. Danke allen, die dabei waren!]

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15 Gedanken zu „Teve002 – Lernen von den Alten.

  1. boah, ey, ich seh ja noch beschi … aus auf dem Foto als in der Wirklichkeit. Und schon da seh ich nicht gut aus. Wie alt willste mir denn noch darstellen?

  2. tachchen in die runde, na dein blog sorgt jetzt langsam für furore,
    beglückwünschende mails erreichten mich und somit würde ich sagen, weitermacen wie bisher und bunki, ick finde ja dein foto macht wat her, sieht zwar nen bisschen wie t.doll 8-) aus mit den picseln, aber det liegt bei mir nur an der umts karte die die fotos nicht richtig umwandelt, also allet scheen und herzlichst eisern, der meester

  3. @buerste der nächste podcast kommt bestimmt, was konkretes ist aber noch nicht geplant; ich wünsch mir trotzdem vorsorglich ein diktiergerät zu weihnachten ;)

    @andora das ist im wesentlichen Dein verdienst, würde ich meinen. Dein fanclub kam mal kurz zu besuch bei mir vorbei; sehr nett fand ich das, aber wird nicht dauerhaft so bleiben. weitergemacht wird natürlich trotzdem!

  4. na steffi, mal nicht so bescheiden, ick hab doch ja keen fanclub, die mädels wollen mich alle heiraten (deshalb dulde ick nur groupies in meinem umfeld) und die kerle freuen sich immer wenns wat zulachen jibt! desalb lache ick janz amerikaner immer schon mal vorne weg, grins.
    deine idee mit den interwies find ich nicht nur geil dargestellt, sondern auch wichtig, weil dies eine möglichkeit für unser späteres vereinsmuseum darstellen könnte!, auf wenig platz, den besuchern eine audiothek anzubieten, deine fotos, eure aufnahmen und fertig ist der zuhörende fangeist der unioner über kopfhörer, für interessierte, also du bist jetzt unsere audiomuseums tante schmidt,
    und damit det och jeder begreift, ick als unioner und mensch, erfülle nur wünsche, wenn ich vorher schon weiß, das alle zeitaufwendigen dinge sinn machen müssen, und wie ich dir am abend schon sagte, 75.000 leser im blog, wollen erarbeitet sein und noch dazu gefüttert mit dingen die sie woanders nicht so aufbereitet kriegen, wir beede macen im nächsten jahr erst einmal ein scheenet shirt vom textiilvergehen für unioner und du machst scheen weiter damit.eine frau wie du und ein kerl wie mööps (ist det eigentlich deiner?), kumpel wie bunki, da ist doch mehr draus zu machen,
    du hast dich für unseren verein stark gemacht, uns fans ein forum geschenkt, und wir schhenken dir, die aufmerksamkeit die du verdienst, meine fans interessieren sich nur für schlagzeilen in den medien über mich, hier bei dir und in unserem forum sind deine sachen wichtig, ick freue mich immer wenn menschen bei union och über den tellerrand der tabelle schauen und den verein als Phänomen
    in unsere durch kommerz und religion geprägte und beschädigte welt
    tragen, nicht durch unsere mannschaftsleistung und den tabellenstand, sondern durch ihr tuen für unseren weiterbestand, erst die menschen, denn nur so gibt es auch dann so einen besonderen verein, wie dem unsrigen!oder was glaubst du, weshalb ick wassermann mal jans streng konservativ unter den tisch jesoffen hab, nicht weil er mein freund ist, aber lange zeit unioner und da wollte ich ihn mal abklopfen, det jeht im netz ja nicht, und im forum ist det “fredten” mehr als fightclub zu lesen, solln se machen, ick abe nur zeit für sinnmachendes und du bist da nicht anders steffi, sonst hätte ick keene zeit für deinen wunsch jeabt.
    herzlichst und eisern, weitermachen, aus dem universum, der meester

  5. @andora *hihi* nee, der mööp ist zwar freund der familie und fußballkumpel und auskenner und co-autor und hundebesitzer; aber er gehört zu einer anderen, sehr bezaubernden jungen frau :) ein t-shirt machen find ich ne sehr geile idee, da bin ich sofort mit dabei! ansonsten bleibt mir nur zu sagen: danke! es stimmt schon, ich sammle eher fangeschichte(n), da erfährt man ja doch mehr über seinen verein, als würde man das ständig wechselnde personal fragen, das kann sich fan-sein ja gar nicht leisten.

    eiserne grüße vom audiomuseum ;)

  6. jau kindas, det nenne ick investigativen journalismus, und jungs ick sach euch, det wollten nicht wenige von mir wissen, ob der mööp der steffis freund ist, also steffi, wenn du jetzt anjebote oder vermehrt beflirtest wirst, der meester ist schuld, und dann stell mir die jungs vor damit ick sie auseinandernemen kann, wat dann noch übrigbleibt kannste dann wieder zusammen bauen 8-)
    nicht nur die fans sind das eigentliche fundament unseres vereins, nimm dir och eenen wie potti, aber den nach dingen befragen die ihn union von damals betrachten lassen (er war wie ick, nur ist er eine ikone! hat union verlassen weil een dynamischer kam, ging zu magdeburg, und kam sofort zurück als der dynamische, jefeuert wurde, das war union in ende der 70zigern, der verein hat menschen geformt, heute formt der fan und die vereinsführung den club, nur die vergangenheit unions hat dieses heute ermöglicht, heute haben wir alle komplett andere verhältnise, und deine headline, von älteren lernen, heißt auch geschichte und erlebtes zu vermitteln, was andere heute so nie mehr erleben können, union wird seit generationen voom einfachen dingen bestimmt, miteinander füreinander, und du bist jetzt een verbindendes “glied” kleene, det interview machen wir zusammen, ick gloob er kann mich jut leiden, zumindest hat er mir in wien seine tochter anvertraut und det soll ja bei vätern wat heißen, grins.zingler ist auch so ein verrückter, wegen union wird seine jeliebte frau schon lange zeit keen chanel kleidchen mer tragen können, der war ooc scon in den siebzigern voll!dabei, nicht die üblichen fragen stellen, die eh ständig politisch beantworten muss, da bin ick och dabei, union ist der ungewöhnlichste vereiin deutschlands durch zeitgeschichte und deren folgen geprägt, heute
    ein beweis, das immer nur machende das rad der geschichte und geschichten weiterdrehen und mitbestimmen.
    so jetzt reicht det aber och mal wieder, det universum wartet, muss nen planeten reparieren und Patienten versorgen, die welt ist krank,
    und union dabei voll zu jesunden, dank der vielen schaffenden in unserem zuhause, ohne religion und politischer scheisse, aber mit stetig wachsenden ereignissen auf dem weg zum gesamtdeutschen kult, das fing mit der Hymne von nina hagen an, ging weiter mit der madonna und meinen fahnen und der rückkehr und dank unseren bauarbeitern sind wir wieder wer, die mannschaft macht den rest und wir beede unterhalten det volk, bunki schreibt drüber 8-), da muss er natürlich erst ne zeitung koofen, beii im ist ja och nur platz für den verein,grins, ist doch och ne scheene uffjabe.
    letzter tip, bürste solltest du dir och mal vornehmen, war damals een janz harter und treib sich hier bei dir och rum, die alte socke, ick mag den, kommt von der mittellinien fraktion aus den siebzigern als fan und überall dabei und nicht immer nur besoffen, wie viele von uns, damals wie heute.
    det mit dem shirt bereden wir, im nächsten jahr, wenn de mir mal ne privatmail schickst, und wie jesacht, pass mit de kerle uff, die erzählen wie ein staubsauger, wenn se nücht zu bieten haben, ausser wünsche an dich, und weitermachen, herzlichst und eisern aus dem universum, der meester

  7. Zum Thema von den Alten lernen fällt mir immer nur Mark Twain ein:

    “Als ich 14 war, war mein Vater so dumm, dass ich ihn kaum ertragen konnte. Aber als ich 21 wurde, war ich doch erstaunt, wieviel der alte Mann in sieben Jahren dazugelernt hatte.” – Old Times on the Mississippi, Atlantic Monthly 1874

    man muss manchmal doch etwas Älter werden, um wieder bereit zu sein, den Altvorderen auch zuzuhören. Das ist also kein neues Phänomen. Und ich will auch so ‘nen Shirt *heul*

  8. Man muß aber auch den 14jährigen zuhören, sonst glaubt man am Ende noch an das Gelaber der Alten.

  9. @bunki wenn andora sagt, wir machen ein t-shirt, dann machen wir ein t-shirt. glasklare sache! schön wird das.

  10. Ich will oooch so ein T-shirt, bitte, bitte. Ggf. auch Trikot-Tausch.
    Bin gerade dabei, die Tondokumente einzuatmen, voller Begeisterung.
    Ja, das ist Union!
    Viele Grüße aus Hönow
    Norbert

  11. seeeeeeeeeeeeeeehr schön, gespräche aus der heimat zu hören!

    vielen dank an euch alle!

  12. Pingback: Der Hönower » Eiserne Zeiten - Live und historisch

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