Sauft! Raucht! Guckt Fußball! Guckt Pornos! Guckt Sesamstraße! Nehmt Drogen! Zockt um Geld! Geht spät ins Bett! Seid faul! Verliebt euch! Verprasst eure Kohle! Verzeiht euren Elterrn! Geht bei Rot über die Straße! Bei Grün! Bei Gelb! Wenn die Ampel kaputt ist! Geht gar nicht über die Straße – niemand zwingt euch dazu!
Monthly Archive for February, 2008
(steffi)
Heute: FSV Altranft.
Bei der Gelegenheit gleich noch rückwärts einparken geübt und in eine Gurke gebissen. Landluft!
Volker nimmt sich der Kleinigkeiten des Lebens an, die vorgeblich besser sind als Fußballkucken. Zwar gibt es tatsächlich Dinge (1-2, höchstens), die besser sind als Fußballkucken, aber diese hier sind es gewiss nicht:
(1) Den Kopf wiederholt gegen die Wand schlagen.
(2) Darüber nachdenken, wie wohl ein Franzose das Wort “Haarspange” aussprechen würde.
(3) Bei der Verkehrshotline anrufen und rote Ampeln melden (Hallo Britta, liebe Grüße :-)
(4) Wildfremden Leuten handgeschriebene, anonyme Zettel mit der Aufschrift „Schön, dass es Dich gibt“ in den Briefkasten werfen.
(5) Wir alle kennen das Mal- und Knobelspiel “Das ist das Haus vom Nikolaus”. Probiert mal nach dem selben Prinzip:“Das ist das Haus vom Nikolaus” / ist mir zu leicht, das find ich doof / Ich mal stattdessen Strich für Strich / den Berliner Hauptbahnhof!
Und hätt´ ich Volker nicht so furchtbar lieb, würd ich ihn jetzt ganz einfach in die Brennnesseln schubsen.
(Mach ich vielleicht trotzdem. Das nächste Mal.)
(steffi)
Was für Johnny The Clash ist, und für Frédéric Noir Désir, ist für mich Kim Deal.
Und ich fahr so durch Brandenburgische Landschaften, drivin on nine, lass es auch auf die Frontscheibe nieseln, looking for one thirty, maybe I passed it, go another mile die Bundesstraße lang: und dann steh ich vor einem Fußballplatz mit integrierter Ski-Schanze. Ich mein: Ski-Schanze! In Brandenburg. Wann hat es hier letztens geschneit?
(steffi)
Die erste 11Freunde, die ich je gekauft hab, war das Märzheft 2007. Und zwar wegen der Geschichte über Karlchen Franke.
»Heirate doch deinen Fußball«, seufzte seine arme Frau. Er befolgte ihren Rat.
Hallo Tante Erika, dachte ich. Und dass bekloppt sein dann wohl in der Familie liegt, aber ne Generation übersprungen hat. Und deswegen gibts heute ein frisches Foto aus Freienwalde im Oderbruch.
(mööp)
der charlottograder geschäftsstellenleiter, von der FuWo nach seinen gründen zum blassen image befragt:
„…Man könnte als Gründe Herthas lange Abwesenheit in der Bundesliga anführen, oder die Tatsache, dass wir im Ostteil Berlins noch nicht so präsent sind. Aber: wir sind der Hauptstadtklub, wir sind die Nummer eins der Vereine…“ (FuWo, 18.2.2008)
„Wir sind die Nummer eins und zwei in Berlin.“ (Rupert Scholz, Ex-Aufsichtsratsvorsitzender + ExOberSoldat)
Auch Hertha-Manager Dieter Hoeneß spricht von einem „unverkrampften Verhältnis“, hält sogar eine Zusammenarbeit für denkbar, verhehlt aber nicht:
„Beim früheren Union-Präsidenten Bertram drängte sich der Eindruck auf, dass eine Kooperation überhaupt nicht erwünscht sei. Da wollte man wohl die Hamburger Verhältnisse zwischen dem HSV und St.Pauli auf Berlin übertragen. Wobei ja nichts dagegen spricht, wenn jeder Verein seine eigene Identität sucht und pflegt.“
Als unangenehmen Konkurrenten bei der Anwerbung von Fans im früheren Ostteil der Stadt (Mitgliederanteil bei Hertha zurzeit nur 18 Prozent) sieht Hoeneß den 1.FC Union nicht:
„Wir fischen nicht in fremden Teichen.“ (FuWo,4.12.2006)
um die gaaanz lange geschichte eines stadionumbaus zu erzählen, müssten wir noch 3,50 aus der schatulle holen, um 1&1 noch reicher zu machen. die kürzere variante beginnt im januar letzten jahres mit der präsentation des stadionprojektes durch unsern dirk z. in der abseitsfalle. grosse augen hatten wir, noch mehr enthusiasmus im herzen und nach nem zeitverzögerten durchrechnen dieser angelegenheit auch keine liquiden bauchschmerzen.
hernach wurden allparteiliche allianzen geschmiedet und diesbezügliche bekenntnisse zum neuen stadion folgten auf dem fuss. noch war alles schön. doch der erste knüppel flog schon!
anträge für brüssel mussten geschrieben werden – ne rückübertagung des stadiongeländes könnte schliesslich als subventionsbetrug interpretiert werden. na jut, die pille schlucken wir widerwillig auch noch. im sicheren gefühl, unseren antrag bei den wallonen zu wissen, vernahm ich gestern folgendes in meiner lieblingsgazette:
„Brüssel hat nicht Nein gesagt, weil der Antrag noch nicht in Brüssel ist“, erklärte Union-Boss Dirk Zingler. „Um ein Nein zu vermeiden, wurde der Prozess unterbrochen, weil das Land die Unterlagen nachbessern muss.“
Das Projekt “Stadionbau” beschrieb der Präsident mit den Worten: „Wir brauchen das, was wir am wenigsten haben: Zeit und Geduld!”
Eine Kapitalgesellschaft sei gegründet worden, an der der 1. FC Union Berlin e.V. den Hauptanteil hat und die als Käufer auftreten wird. Als klaren Erfolg wertete Zingler die mittlerweile einstimmig vorherrschende Meinung von Politik und Wirtschaft, den Verein an seinem traditionellen Standort An der Alten Försterei zu entwickeln. Sofern die Grundstücksübertragung sich zeitlich weiter verzögert, bereitet der Verein auch notwendige Zwischenschritte vor, um den Standort nicht als Heimspielstätte zu gefährden, deutete der Präsident alternative Planansätze an. (Berliner Kurier, 18.2.2007)
nun stellen sich gleich mehrere fragen:
wer will uns mit welchen absichten verarschen?
hat man etwa in charlottograd schon konkrete pläne für nen fussballstadion oder habe ich herrn schiphorst falsch verstanden ?
steht das rote telefon immernoch in im oly?
[weiterreichende informationen erhalten sie hier. ]
ich habe den eindruck, dass versucht wird, die hauptstadtfrage anderweitig zu klären – oder: charlottograd hat muffenpupen!
im wissen um die gefährlichkeit von brennesseln zwinge ich mich jetzt aufzuhören!
es riecht verdammt nach bombastischen fanaktionen unsererseits!
(steffi)
Rocko Schamoni denkt über die Macht des Flutlichts nach:
Wo wird Energie verschwendet? Zum Beispiel bei Fußballspielen am Abend und in der Nacht.Wie könnte man die Energiekosten senken? Indem man die Flutlichtanlagen ausschaltet. Wie könnten die Spieler und das Publikum trotzdem den Ball verfolgen? Indem er leuchtet! Diese Idee gefiel mir außerordentlich. Ein fluoreszierender Ball und vielleicht auch noch fluoreszierende Trikots. Das wäre nicht nur energiesparend, sondern auch noch sinnlich-magisch. Zweiundzwanzig leuchtende Schemen jagen einer leuchtenden Kugel hinterher. Ich taufte den Ball “Lightball” (behielt mir aber als Alternative die Begriffe “Moon”, “Sun”, “Fireball” vor) und bot diese Idee diversen Sportfirmen an. Leider erkannte keine das Potenzial, und so musste ich wohl oder übel auch diesen brillianten Einfall verwerfen.
[Rocko Schamoni: Risiko des Ruhms]
Auf dem Platz hier unten gehen demnächst die Lichter aus. Der SV Sparta Lichtenberg 1911 e.V. ist schon umgezogen, auf die Fischerstraße. Die Bahn kommt.
(mööp)
groß hinaus wollte der bruder des wurstfabrikanten und verkannte, dass hier B und nicht M ist. hernach wurden brandenburgische fahrgemeinschaften verordnet und im gelb-grün-land tüchtig geld ausgegeben. gebracht hat es (fast) gar nichts…
sein chef stellte am 28.1. erstaunlich selbstkritisch ne gewisse blässe fest, um durch diese aktion neue klatschgenossen + popkornfresser zu generieren.
da “wie der wind und das meer” einmal war, empfinde ich nur minimales mitleid und freue mich über das schon VON UNS besetzte image-segment!
(steffi)
Union spielt in Dortmund 1:1 unentschieden. (Beim Ausgleich durch Gebhardt bricht der Liveticker zusammen. Das Forum ebenso.) Magdeburg gewinnt zuhause 2:0 gegen HSV II.
So, und jetzt mache ich was, was ich sonst nie mache. Zahlen zählen. Grob unsportlich sein.
Shergo: 0 // Steffen: 1
Ich werde das weiter im Auge behalten, glaube ich. Und ja: ich grolle noch. Keine halben Sachen, wenn sich mal jemand meinen Zorn zuzieht.







