(steffi)
Der Nachbar von hinterderbrücke wies mich eben telefonisch darauf hin, das hier was fehlt. Ein Verweis auf einen Artikel von Benjamin Weissinger im Tagesspiegel nämlich, und ein Zitat:
Rechtsruck bei Union in den achzigern? hab ich was verpasst? ( in den 80 zigern ca. 10 Heimspiele) Aber moment! wenn die SED-PDS links war und der Großteil der Unioner dagegen dann ja dann war das ein Rechtsruck. Aber dann fand der Autor auch die Mauer gut. Alles eine Frage des Standpunkts.
[pitrusch, Union-Forum ]
Tatsächlich hatte ich beides gelesen und kurz überlegt, ob ich darüber schreiben will. Und mich dagegen entschieden, weil es doch wieder nur belegt, was ich anderswo behauptet hatte: Es werden auf den Sportseiten Schemata abgearbeitet.
(Bekanntermaßen geht der Ärger auf eine an den DFB weitergerreichte Information zurück, die den Lilanen nix genutzt und uns geschadet hat. Die in dem Artikel genannte “rechtsradikale Unterwanderung” stellt sich einem Beteiligten so dar:
Ende der Achtziger wandelte sich das Bild jedoch: Ca. 1/4 der stadtbekannten Unionfans schnitt sich aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen plötzlich die Haare ab und wechselte zum rechten Glatzenverein aus Hsh. Seitdem sind die dann auch nicht mehr zu Union gefahren.
Union Metal Maniac, Union-Forum)
Wirklich interessant finde ich aber die Diskussion, die daraufhin im Forum entbrannte. RUMS! Ein Ost-West-Thema war´s plötzlich. Die anschließende Autoren-Entlarvung war erstens lustig und gipfelte zweitens in der Erkenntnis, dass nicht mit Reifen werfen solle, wer im Autohaus sitzt.
Mein Lieblingszitat wird jedoch das hier bleiben:
genausogut könnte man behaupten, dass union “von alkoholikern unterwandert” gewesen wäre, die prozentual bei union mit sicherheit immer eine deutlich größere gruppe darstellten, als rechtsradikale.
[ruepel, Union-Forum]
Prost!